Vita

Aykut Kayacık fotografiert von Robert FelgentreuAykut Kayacik ist 1962 in Akhisar (Thyatira) geboren und lebt seit 1969 mit seinen Eltern in Deutschland. Bekannt wurde er durch Film- und Fernsehrollen.

Aykut Kayacik kam zufällig zur Schauspielerei. Nach seinem ersten Theaterworkshop bekam er ein Engagement vom Kinder- und Jugendtheater Schauburg in München, woraufhin er sein Architekturstudium abbrach.

Nach einem Jahr kehrte er nach Berlin zurück und gründete mit mehreren Künstlern aus verschiedenen Bereichen seine eigene Theatergruppe „Tausend und eine Ausnahme“ und nahm Privatunterricht in Schauspiel, Sprecherziehung und Gesang.

1996 drehte er seinen ersten Kurzfilm „Guten Morgen Deutschland“ (mit Joachim Król, Jochen Senf, Axel Pape u. a.), der auf über 50 Festivals weltweit gezeigt wurde. Fünf weitere Kurzfilme folgten. 1997 spielte er in der Baracke des Deutschen Theaters unter der Regie von Thomas Ostermeier und Valerie Blischenko.

Aus Film und Fernsehen ist er einem breiteren Publikum durch Produktionen wie „Benzin im Blut“, „Otto, der Katastrophenfilm“, „Was tun, wenn’s brennt?“, „Soloalbum“,“Evet, ich will!„, „Inspektor Rolle“ und mehreren „Tatort“-Folgen bekannt. Außerdem spielte Aykut Kayacik in der ersten Fernsehserie von Doris Dörie, „Klimawechsel“, eine der Hauptrollen. 2007 gründete er mit zwei Partnern die Produktionsfirma „mpool“, die 2009 ihren ersten Kinofilm produzierte und außerdem die Türkeirechte von „CAVEMAN“ übernahm, wofür Aykut Kayacik auch Regie geführt hat.

Der türkischstämmige Schauspieler wirkte auch als Sprecher an Feridun Zaimoğlus Hörspiel „Kanak Sprak – 24 Mißtöne vom Rande der Gesellschaft“ mit. Außerdem ist Kayacık Hauptdarsteller in der Deutsch für Ausländer-Sendung Deutsch Klasse (2006), die 2007/2008 im bayerischen Bildungsfernsehen ausgestrahlt wird.

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